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Online-Text = SEO?

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Ist die Veröffentlichung von Online-Text auf der einen Webseite eine Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung? Um diese Frage knapp zu beantworten: Ja, kann sein. Eine klare Frage. Eine klare Antwort.

Doch nun etwas ausführlicher: Jede Maßnahme, die dazu geeignet ist, eine Webseite so zu gestalten, dass sie der Suchmaschine gefällt, hat natürlich mit „SEO“ zu tun. Das hat zunächst nicht viel mit „Trickserei“ zu tun. Suchmaschinen definieren, was eine gute Webseite ist und welche Inhalte dementsprechend weit vorne in den Suchergebnissen zu finden sein sollen. Und es spricht ja nichts dagegen, eine „gute Webseite“ in diesem Sinne zu erstellen.

Früher war alles ganz einfach...

Früher bedeutete „Suchmaschinenoptimierung“, die eigenen Inhalte zu verlinken und Texte mit entsprechenden Schlüsselwörtern zu platzieren. Ganz am Anfang mussten das noch nicht einmal richtige Texte sein. Da genügte es schon, dass die gewünschten Begriffe einfach möglichst oft auf einer Seite zu sehen waren. Und das führte dann dazu, dass auf manchen Websites die entsprechenden Wörter einfach nur aufgezählt wurden. Ohne irgendeinen Sinn oder Inhalt. Der menschliche Besucher war entsprechend verwirrt. Heute hat solcher „Content“ natürlich keinen Wert mehr. Weder für den Menschen, noch für die Suchmaschine.

Heute ist alles ganz kompliziert...

Links und Content. Wenn es nur so einfach geblieben wäre. Nein, heute sprechen die Experten von Google von mehreren hundert Rankingfaktoren, die am Ende dazu führen, eine Webseite erfolgreich zu bewerten oder auch nicht. Da gibt es zum Beispiel technische Aspekte: Ist die Seite gut auf dem Handy lesbar? Verfügt das Angebot über eine SSL-Verschlüsselung? Das sind alles Rankingfaktoren, die ein Webmaster zeitnah umsetzen können sollte. Dann gibt es aber auch Aspekte, auf die wir nur wenig Einfluss haben. So etwa das Alter der Domain. Wer länger am Markt ist, dem schenkt auch die Suchmaschine eher das Vertrauen.

Die Verlinkung

Ja, eine gut vernetzte Seite hat es auch heute noch leichter, bei der Suchmaschine zu punkten. Und so gab es bis 2012 die Praxis, Inhalte im Web so wild zu verlinken, wie es nur möglich war. Egal, ob ein solcher Link inhaltlich noch sinnvoll war oder nicht. Das Penguin-Update von Google hat diesem Treiben ein Ende gemacht. Mittlerweile gibt es auch wieder Statements von Google, dass unsinnige Links nicht mehr bestraft, sondern eher ignoriert werden. Es sollte also keinen Grund mehr geben, Angst davor zu haben, einen Link zu setzen (oder zu bekommen).

Der Content

Text auf der Webseite ist unverändert ein wichtiger Rankingfaktor für die Suchmaschine. Und wenn das nicht absolut unsinniger Text ist oder ein Inhalt, der wortgleich schon auf anderen Portalen zu lesen ist, dann kann er eigentlich nur im positiven Sinne wirken. Denn jede Anfrage in der Suchmaschine braucht irgendwo einen Inhalt, der sie beantwortet. Dabei ist es heute nicht mehr nötig, dass die Zielseite wörtlich den Text der Suchanfrage wiederholt. Die Suchmaschinen arbeiten jetzt semantisch (oder sie versuchen es) und geben sich alle Mühe, thematisch relevante Inhalte logisch miteinander zu verbinden. Und je mehr interessante Texte Sie veröffentlichen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Text und Suchanfrage aufeinandertreffen. Und wenn der Text den menschlichen Leser fesselt und dieser dann länger auf Ihrer Seite verweilt, dann soll das auch kein Nachteil für die Suchmaschinenoptimierung sein.

Foto: Kalhh / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler
Veröffentlicht am Donnerstag, 9. August 2018

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